Hygge – Bist Du schon infiziert?

Draußen klirrt die Kälte, drinnen knistert das Kaminfeuer. Die Füße stecken in dicken Kuschelsocken. In der Hand ein Rotwein oder dampfend heiße Schokolade. Auf dem Schoß ein gutes Buch – für den Moment vergessen, denn der Blick schweift gerade in die Ferne und die Seele wird nicht einfach baumeln gelassen, nein, sie räkelt sich ebenso wohlig wie die Beine unter der Wolldecke.

Die Dänen haben für traumhaft entspannte Augenblicke wie diesen einen bestimmten Begriff: Hygge. Einen Begriff, der samt dem Konzept dahinter gerade die Welt erobert und sich zum Megatrend mausert.

Als einer der Schlüssel zum guten, gesunden und bewussten Leben darf Hygge bei Veluvia selbstverständlich nicht fehlen. Aus diesem Grund wollen wir Dir das hyggelige Lebensgefühl in den folgenden Zeilen näherbringen. Daher erfährst Du hier:

  • was Hygge eigentlich ist und wo sein Ursprung liegt,
  • seit wann und warum es (weltweit) zum Megatrend wird,
  • was dazu gehört
  • und natürlich wie Du Dein Leben hyggeliger gestalten kannst.

Die erste Lektion für Dich: Ab auf die Couch oder Deinen Lieblingssessel, Wohlfühlgetränk bereitgestellt, Lichter gedimmt und gemütlich gemacht – ab geht es ins Hygge-Land.

Hygge-Definition – Oder auch: Hygge was ist das?

Hygge wird mit einem langen ‚g‘ ausgesprochen, also in etwa Hüge oder Hyge oder wenn Du es ganz genau wissen willst: [ˈhygə]. Ob Du es nun aber als higge, hügge, hugah oder hiege aussprechen willst, den Dänen ist das ziemlich egal. Zudem liegt der Ursprung des Wortes gar nicht in Dänemark, sondern im Norwegen des 16. Jahrhunderts.1  Hier lautete es hugga und entsprach der Bedeutung ‚trösten‘ oder ‚jemanden zu trösten‘.

Auf Deutsch übersetzt bedeutet das moderne Hygge so viel wie Gemütlichkeit – hat also mit der ursprünglichen Bedeutung noch immer einiges gemein. 2 Schließlich trösten wir uns nach einem schweren Tag doch alle hin und wieder mit ein wenig Zeit für uns, kuscheln uns ins Bett ein oder legen einfach mal die Füße hoch, während wir ein Glas voller edler Tropfen genießen.

Aber genug linguistische Details zur nordischen Gemütlichkeit. Was ist Hygge denn nun – und was ist es nicht?

Hyggelig und unhyggelig

Eigentlich ist es ja jedem selbst überlassen, was hyggelig ist und was nicht. Ein paar grobe Anhaltspunkte wollen wir Dir aber hier schon einmal mit auf den Weg geben:

 

Hyggelig Unhyggelig
Gutes Essen, das dem bewussten Genuss dient und viele Sinne anspricht, wie Schokolade, Kekse, Kuchen, Kaffee, Kakao, Rotwein, frisches Brot   Fettiges Fast-Food, das Du unter Zeitdruck isst
Warmes, lebendiges Licht – beispielsweise durch Kerzen, gedimmte Lampen oder aus dem Kamin Grelle Beleuchtung, die Dich künstlich wach hält
Ein gutes Buch, ein Wohlfühl-Film, ein Hörspiel oder lauschige Musik – auf das Sofa gekuschelt genossen Politik, Werbung und Nachrichten
Gesellschaftsspiele Zeit am Smartphone
Entspannte Zeit mit Freunden und Familie Erhitzte Diskussionen und Streitgespräche mit der Schwiegermutter
Gartenarbeit aus Lust und Laune Genervtes Unkrautjäten und Rasenmähen, weil es gemacht werden muss
Spaziergänge und Zeit in der Natur bei jedem Wetter Um den Block hetzen, weil sich der Hund im strömenden Regen einfach nicht neben einer Pfütze lösen will oder Du dringend noch die 10.000 Schritte für heute absolvieren musst – damit Dein Durchschnitt bei der Fitness-App nicht leidet
„Wollen wir“ und „Weißt Du noch?“ – Schwelgen in schönen Plänen und Erinnerungen Probleme wälzen
Handarbeiten wie Stricken, Sticken, Nähen, Schnitzen oder auch Zeichnen, Nüsse knacken oder Basteln – zusammen oder allein Sich während der Handarbeiten über kleine Fehler ärgern oder darüber, dass es nicht schnell genug vorangeht
Gemeinsam oder auch allein entspannt kochen, Marmelade einwecken, backen Unter Zeitdruck ein Essen für die ganze Familie auf den Tisch zaubern müssen

Im Grunde ist Hygge all das, was Dich entspannt, Dir beim Wohlfühlen hilft und nicht mit einem „MUSS“ verbunden ist. Falls Du damit nichts anfangen kannst, ruf Dir die besinnliche Vorweihnachtszeit in den Sinn.

Mit Dekoration und Lichtern wird eine wohlig-warme und verzauberte Atmosphäre geschaffen. Die Aromen von Tannenzweigen, Zimt, Äpfeln und Orangen liegen in der Luft. Auf dem Tagesplan stehen Plätzchen backen und an andere zu denken – sei es auch „nur“ in Form der Geschenkesuche. Familie und Freunde rücken enger zusammen und gutes Essen gehört spätestens am ersten Weihnachtsfeiertag dazu.

Moment…. In Anbetracht von hektischer Geschenkesuche, zig Besuchen bei entfernten Verwandten und aufreibenden Weihnachtsfeiern – stell Dir vielleicht lieber die Vorweihnachtszeit Deiner Kindheit vor, als all diese Stressoren für Dich noch keine Rolle spielten.

Mit diesem Wissen bewaffnet geht es weiter zur wirklichen Definition von Hygge.

Hygge – Von Atmosphäre bis Zen

Bewusst in diesem Augenblick zu sein, rundum entspannt, ohne Druck von außen, dankbar für das Hier und Jetzt und einfach nur zufrieden – das ist der Zustand der durch Hygge angestrebt wird. Eben gemütlich, gelöst und glücklich. Die Dänen und Norweger setzen hierfür auf die passende Atmosphäre. Lampen und Licht im Allgemeinen spielen eine große Rolle. Daneben Wärme, Genuss und die Möglichkeit auf Austausch mit geliebten Menschen aber bitte ohne Handy. Dabei kann natürlich auch ein Telefonat durchaus hyggelig sein.

Das Smartphone stellt aber eine Ablenkung dar und wird von vielen mit ständiger Erreichbarkeit und Stress verbunden. Es verleitet zudem immer wieder nachzulesen, was in der Welt gerade so vor sich geht.  

Dadurch steht es dem Ziel im Wege, ganz im Hier und Jetzt zu sein und den Trubel da draußen wirklich vor der Tür zu lassen.

Wirklich einzigartig sind einzelne Züge von Hygge nicht. Wir versuchten ja schließlich auch schon ohne das Wissen des nordischen Konzepts eine gemütliche Atmosphäre in unserer Wohnung zu schaffen. Vielleicht hast Du bereits etwas von der amerikanischen hominess gehört, schon einmal versucht, Dein Heim und Leben nach dem Simplify-Prinzip auszurichten oder Dich im Zen geübt, wenn das Fengshui Prinzip nicht den gewünschten Erfolg brachte. Achtsamkeit, Dankbarkeit, Entschleunigung und Mediation verfolgen eine ähnliche Richtung, sind aber weniger abhängig von der Umgebung.  

So unterschiedlich diese Traditionen, Bewegungen und Trends erscheinen mögen, sie alle verfolgen ein ähnliches Ziel: Sich wohlfühlen in sich selbst, der Umgebung und diesem Augenblick. Und sie alle drücken das Bedürfnis und die Sehnsucht danach aus, diesen Zustand zu begünstigen und zu erreichen.

Falls Deine Vorstellung von Hygge jetzt immer noch vage ist, keine Sorge, detaillierte Tipps und mehr bekommst Du von Veluvia natürlich ebenfalls geboten. Aber zuerst gibt es einen kleinen Ausflug in die Hygge-Geschichte.

Die Geschichte der Hygge – Von der Überlebensstrategie zum Megatrend

Im 16. Jahrhundert gab es im Norwegischen bereits das Wort hugga – von dem sich der Begriff Hygge ableiten soll. Es wird allerdings spekuliert, dass Hygge auch aus dem hugge entsprungen sein könnte. Hugge oder hug bedeutet nicht weniger als umarmen und passt damit in die Bedeutungsreihe von Trösten, Gemütlichkeit und Geborgenheit.

In Dänemark trat die Bezeichnung im 18. Jahrhundert auf und beschrieb nicht nur die Gemütlichkeit. Mittlerweile wird das Wort Hygge sowohl in Dänemark als auch Norwegen genutzt und ist mehr als eine entspannte Stunde nach Feierabend, sondern eher eine Art Überlebensstrategie und fest in den Wertvorstellungen und die Lebensart in den skandinavischen Ländern verankert.

Raues Wetter, lange Winter und niedrige Temperaturen können auf Dauer auf die Stimmung schlagen. Nicht nur, weil die Sonne fehlt und damit Vitamin D Mangel wahrscheinlicher sein kann. Wer nach den Strapazen und Einflüssen im Freien auch noch nach der Arbeit Raubbau mit der Energie betreibt, verschwendet wichtige Ressourcen. Erschöpfung ist die logische Folge. Das bewährte Gegenmittel der Norweger und Dänen ist es eben, hyggelig zu sein und dabei die Batterien wieder aufzuladen.

Wann genau diese Art des Lebens und der Work-Life-Balance aus dem hohen Norden in andere Länder getragen wurde, ist unklar. Etwa ab 2010 verbreitete sich der Begriff und die dahinterstehende Einstellung aber zunächst in England und den USA und anschließend in Deutschland.

  • 2015 beschäftigte sich bereits die BBC mit Hygge und nannte das Konzept A heart-warming lesson from Denmark. Also ‚Eine herzerwärmende Lektion aus Dänemark.‘
  • 2016 gab es gleich drei Meilensteine für das skandinavische Hygge:
    • Der Begriff wurde vom Collins Dictionary zum zweitplatzierten britischen Wort des Jahres gewählt – direkt hinter ‚Brexit‘.
    • Mehrere Hygge Ratgeber erscheinen auf den Bestseller-Listen. Darunter
      • Meik Wikings Hygge – Ein Lebensgefühl das einfach glücklich macht 3
      • Marie Tourell Søderbergs The Danish Art of Happiness 4
      • Lousia Thomsen Brits Die dänische Art, glücklich zu leben 5
  • Hygge als einer von zehn zentralen Werten wird Hygge in dem Danmarkskanon – also dem Kultur-Kanon Dänemarks – aufgeführt. Dieser ist das Ergebnis einer umfassenden und generationenübergreifenden Volksbefragung und zeigt damit deutlich, welchen Stellenwert hyggelige Momente hier haben, denn es ist in diesem Kanon umgeben von solchen Grundwerten wie Freiheit, Gleichstellung der Geschlechter und Vertrauen. 6
  • Spätestens 2017 ist Hygge auch in Deutschland angekommen. Und zwar als Trend, der mit voller Kraft einschlägt.

Alles gut und schön, aber Hygge ist ja nun keineswegs der erste Trend, der so erfolgreich des Weges kommt. Was hat dieser, was andere nicht haben und noch viel wichtiger: Warum solltest Du Dich wenigstens zwei bis zehn Mal bewusst auf hyggelige Momente einlassen, bevor Du ein Urteil fällst? Werfen wir dazu doch mal einen Blick auf die Fakten und Hintergründe.

Hygge – der neue Megatrend in Deutschland Oder: Ist der Weg zum Glück hyggelig?

Auch wenn Hygge in Deutschland noch neu und so aufregend entspannend ist – in Dänemark gehört die Einstellung seit langem fest zum Alltag und gilt hier zwar nicht als DER Schlüssel zum zufriedenen Leben, aber er scheint ein wichtiger Faktor dafür zu sein und wird auch so behandelt.

Tatsächlich gelten die Dänen als die glücklichste und zufriedenste Nation und weisen im Vergleich zudem noch eine überraschend innovative Forschungspolitik auf. Und das ist nicht der Fall, weil sie weniger Steuern bezahlen oder mehr Gelder in die Forschung fließen. Im Gegenteil. Würden hierzulande ähnliche Steuersätze gelten, würden wohl so manche das Beschweren zumindest als Teilzeit-Beschäftigung anmelden müssen.  

Die Organization of Cooperation and Development, kurz OECD genannt, könnte für diesen gravierenden Unterschied noch einen weiteren Grund gefunden haben: Die Work-Life-Balance. Hier führt Dänemark regelmäßig die Liste an. 7, 8 Hinzu kommen flache Hierarchien, gegenseitiges Vertrauen und Janteloven. Diese typisch skandinavische Eigenschaft bedeutet im Prinzip nichts anderes, als sich selbst nicht wichtiger als andere zu nehmen. Dadurch ergeben sich wiederum mehrere positive Faktoren: 9

  • Die Bevölkerung ist vergleichsweise homogen, Begegnungen geschehen von vornherein auf Augenhöhe. Ideen anderer werden ernst genommen – das begünstigt Innovation, Zusammenarbeit und Effizienz. Anstatt sich über Konkurrenz und Hierarchien Gedanken zu machen oder sich über den Chef zu ärgern, weil dieser sich auf Biegen und Brechen und gegen jede Vernunft durchsetzen will, arbeiten die Dänen verbundener. Und kommen damit einfacher schneller weiter.
  • Die Work-Life-Balance ist gesund und tatsächlich recht ausgeglichen. Mit Energie in den Tag starten, Zeit für Kreativität und Ruhe für angeregten Austausch, zum Nachdenken und für vernünftige Entscheidungen – wer wirklich effizient sein will, darf nicht zum Sklaven der Uhr werden. Eine neue Erkenntnis ist das nicht, dennoch hetzen wir gestresst von Termin zu Termin. Die Dänen haben den Dreh hier allem Anschein nach deutlich besser raus.

Mit Hygge liegt der Fokus auf mehr als nur Gemütlichkeit. Der Begriff umfasst auch Zufriedenheit, Geselligkeit, Respekt vor anderen, Besinnen auf Glücksmomente, Träumen, Genuss, Verwöhnen und Self Care – also das Kümmern um sich selbst oder auch Selbstfürsorge. Von diesen bewussten ‚Luxus‘-Zeiten profitiert die Willenskraft und die Stressbelastung sinkt. Das schafft wiederum Raum für effizienteres Arbeiten und kann dazu befähigen, auch mal unabhängig von den Rahmenbedingungen auf das Positive zu achten oder es gezielt zu planen. Durchaus eine nützliche Fähigkeit im tristgrauen Alltag.

Viele Faktoren mit Vorbildfunktion, von denen sich so mancher einige dicke Scheiben abschneiden könnte. Aber das Thema war ja eigentlich:

Hygge in Deutschland

Hygge mag in Deutschland ein neuer Trend sein, hat sich jedoch schon überraschend weit verbreitet. Mit hygge einfach glücklich sein gibt es bereits ein Hygge-Magazin.10 Die Zeit, Die Welt, Focus, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Süddeutsche Zeitung erwähnten und erörterten das skandinavische Konzept auf ihren Seiten.  

Hygge schlägt Wellen.

Das macht sich unter anderem auch darin bemerkbar, dass es sogar hierzulande Hygge Cafés gibt und Hygge Reisen boomen. In anderen Bereichen hat Deutschland aber Nachholbedarf. So finden sich beispielsweise in den USA schon längst Hygge Gruppen und Treffen, beispielsweise speziell für Frauen aus dem Gesundheitssektor. Vielleicht dienen Dir diese als Inspiration, vielleicht möchtest Du Deine hyggeligen Momente aber auch ganz anders angehen.

Hygge-Wohlfühlen das ganze Jahr über

Gemütlich machen und bei Kerzenschein zusammensitzen, das verbinden viele mit der kalten Jahreszeit. Pullover an, in die Wollsocken geschlüpft, ab auf die Couch und unter die Decke. Am besten ist es, vorher noch durch frostige Gefilde zu stapfen. Schließlich wird die Wärme drinnen dadurch gleich noch viel wohliger und die Heiße Schokolade zum Aufwärmen von innen schmeckt auch direkt besser.

Die Dänen haben es dabei natürlich einfach, denn das Wetter ist hier oft rau und windig.

Hygge geht aber ganz unabhängig vom Wetter und das ganze Jahr über. Tatsächlich ist es einer der Kernpunkte, sich von dem Wetter nicht beeinflussen zu lassen. Am leichtesten geht das, wenn Du Dir Deine persönliche Wohlfühloase einrichtest, Deine vier Wände also hyggelig werden lässt.

Gemütliches Heim im Hygge-Style

Ob draußen die Sonne brennt oder Regen niederprasselt, eisige Winde wehen oder feuchte Wärme von Aktivitäten in der Natur abhält – Deine Hygge Basis ist immer für Dich da. Zudem natürlich auch für Deine Freunde und Verwandte, die sich zum hyggeligen Beisammensein ebenso wohl und willkommen fühlen sollen.

Wie das gemütliche Interieur im Sinne von Hygge aussehen soll ist nicht festgelegt. Es gibt aber einige Elemente, die ganz traditionell hyggelig sind und entscheidend für die generelle Wohlfühlatmosphäre sein können. Allen voran die Beleuchtung.

Hygge-Flair durch Licht

Hyggelig mit Hyyge-Licht – viele Anhänger der skandinavischen Gemütlichkeit sehen vor allem in der Beleuchtung des eigenen Heims den wichtigsten Faktor für die richtige Atmosphäre. Allen voran Kerzen und andere warme Lichtquellen sind essentiell für das Wohlfühlen.

Eigentlich nicht verwunderlich oder hast Du Dich unter hartem Neonlicht schon einmal rundum geborgen, gemütlich und besinnlich gefühlt? Flackernde Kerzen hingegen oder ein Kaminfeuer setzen sofort einen lauschigen Ton. Wir haben für Dich die leuchtendsten Hygge-Tipps zusammengestellt:

  • Kerzen: Sie sind der Inbegriff des warmen, lebendigen, romantischen und besinnlichen Lichts und treten in Hygge Haushalten immer in Gruppen auf. Weniger als fünf an einer Stelle sollten es nicht sein. Wenn in Deinen vier Wänden auch Kinder und Katzen ihr Unwesen treiben, stellen sie leider eine enorme Feuergefahr dar. Ständig darauf achten zu müssen, dass niemand eine Hand oder Pfote in die Flammen hält, ist ganz und gar unhyggelig. Verzichten musst Du deswegen nicht darauf. Verwende Windlichter, Schwimmkerzen oder – die sicherste Variante von allen – flackernde LED-Kerzen. Dann hast Du zwar den Wachsgeruch nicht, kannst sie dafür aber auch unbeobachtet „brennen“ lassen.
  • Lampen: Lampenschirme aus natürlichen Materialien, in Weiß oder warmen Farben sind ideal. Abgerundete Formen wirken weicher und gemütlicher. Ideal wäre also zum Beispiel eine Kugel aus Rattan, aber auch Reispapier und Holz sind gut geeignet. Wähle lieber mehrere kleine als eine einzelne große Lichtquelle. Dann kannst Du zum einen variieren und zum anderen ist der Effekt schlicht und einfach hyggeliger.  
  • Lichterketten: Sie sind nicht die beste Lichtquelle zum Lesen, setzen aber Akzente – und müssen durchaus nicht immer aufgehängt werden. LED-Lichterketten kannst Du beispielsweise auch in einer größeren Zimmerpflanze unterbringen oder mit einem Tuch verhüllen. Lichterketten mit Kupferdraht und sehr kleinen Lichtern wirken in ein großes Glas eingebracht hingegen wie Glühwürmchen. Das mag für den einen oder anderen eine schöne Kindheitserinnerung sein, für alle anderen ist es einfach nur ein optisches Highlight.

Kamin: Flackerndes, warmes Licht und lebendiges Feuer, urige Atmosphäre – ein Kaminfeuer hat all das zu bieten. Leider hat nicht jedes Heim einen Kamin zu bieten. Genießen kannst Du zumindest die optische Seite eines solchen Feuers aber auch ohne Feuerholz ranzuschleppen. Verwende einfach einen Gel- oder Ethanol-Kamin. Die kleineren, portablen Modelle bieten zusätzlich den Vorteil, dass sie immer wieder den Platz wechseln können, wenn Dir danach ist.

Hygge Moodboard

Weißt Du noch, als wir Dir vom „Weißt Du noch…“ und „Wollen wir…“ erzählt haben? Das Moodboard ist die Manifestation dieser schönen Erinnerungen und Pläne, die zum Hygge-Gefühl gehören.

Du kannst Dir hierfür eine schöne Pinnwand auswählen oder selbst anfertigen. Ein großer Bilderrahmen, bei dem Du das Glas weglässt und den Papphintergrund mit Stoff beziehst, eignet sich zum Beispiel ganz wunderbar. An das Hygge Moodboard gehören dann schöne Erinnerungen oder eben die Aussicht auf tolle Unternehmungen in der Zukunft. Fotos, vielleicht eine getrocknete Blüte, Eintrittskarten – eben Dinge, die eine Bedeutung für Dich haben und hyggelige Gefühle aufkommen lassen.

Der Veluvia-Tipp: Wenn Dir das Hygge Moodboard nicht zusagt, pflege eben eine Fotowand. Rahmen in unterschiedlichen Größen, Farben und Formen wirken dekorativ und setzen Deine Erinnerungen stilvoll in Szene.

Hygge mit Erinnerungen und Natur

Setz bei Deiner hyggeligen Einrichtung möglichst oft auf natürliche Materialien und Stücke, die eine Geschichte erzählen. Holz, Korb, Kork und Stein sowie Möbelstücke aus „wiederbelebten“ Gegenständen verbreiten Gemütlichkeit und lassen zudem eine Geschichte erahnen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Weinregal aus einem Baumstamm, einer Kommode aus Recyclingholz oder einem Regalbeet, das eigentlich mal eine Palette war und nun höchst dekorativ von Kräutern und Hängepflanzen bewachsen wird?  

Vintage und Repurpose heißen hier die Zauberworte. Es muss sich dabei nicht um teure Designerstücke handeln. Schau Dich doch einfach mal auf Flohmärkten um und erklär die Verwandlung eines alten Möbels oder Wohnaccessoires in ein individuelles Meisterwerk zum ersten (gemeinsamen) Hygge-Tag. Obendrauf gibt es dann noch das belohnende Gefühl, etwas geschafft zu haben.

Und wo wir gerade bei Pflanzen waren: Auch diese spielen im Hygge-Gefühl eine wichtige Rolle, denn nichts verkörpert den Bezug zur Natur in den eigenen vier Wänden so sehr wie die grünen Gewächse. Ein halber Urwald muss es dafür nicht sein, Du darfst und solltest hier aber ebenso üppig vorgehen wie bei den Kerzen. Gruppen mit mehreren Pflanzen, am besten auf Stufen angeordnet und vielleicht noch mit einer passenden Fototapete dahinter, bringen hyggelige Natur ins Heim.

Du kannst zierenden Blattpflanzen nichts abgewinnen? Dann gestalte die Bepflanzung doch nützlich und wähle Kräuter, Salat und Zitrusbäumchen, Mini-Paprika und Cocktail-Tomaten. Diese gedeihen auch in der Wohnung und bieten Dir gleich noch ein paar Zutaten für den nächsten (gemeinsamen) Kochabend. Und der ist schließlich auch Hygge.

Hygge-Gefühl durch Bücher

Lesen, in Geschichten eintauchen, den Horizont erweitern – auch das kann hyggelig sein. Dazu erzählen sogar Buchbände schon Geschichten. In Deinem hyggeligen Heim darf Lektüre also nicht fehlen. Es muss nicht gleich eine ganze Bibliothek sein. Ein Regal oder ein kleiner Stapel auf dem Vintage Tisch neben Deinem Lesesessel oder der Couch gehören aber einfach dazu.

Hygge: Kuschelelemente

Decken, Kissen, Poufs, Sitzsäcke und -polster sind für das Hyggeln absolut unverzichtbar. Sie versprühen ein gemütliches Flair und laden zum Kuscheln ein. Dazu können gerade Bodensitzkissen eine wunderbare Erweiterung zur Couch sein. Sie lassen sich gut stapeln, wenn sie gerade nicht benötigt werden und sind dadurch zugleich dekorativ, platzsparend und bequem.

Auch Polsterhocker, die unabhängig von der Couch positioniert werden können, erweisen sich an Filmabenden oder beim hyggeligen Zusammensein mit Freunden als praktische und komfortable Erweiterung des Sofas.

Die Hygge Couch

Möglichst groß und kuschelig soll sie sein. Eine Decke muss immer zur Hand sein und auch Kissen gehören als unverzichtbares Hygge Element dazu. Wenn Du nicht direkt ein neues Sofa anschaffen möchtest, um den dänischen Trend auszuprobieren, kannst Du die Couch einfach entsprechend erweitern.

Große Poufs sind hierfür ideal. Die Beine ablegen und an den Lieblingsmenschen kuscheln oder Gästen eine Sitzgelegenheit anbieten und danach wieder als alternativer Beistelltisch verwendet – viele Möglichkeiten zu einem kleinen Preis.   

Dein Hyggekrog

Hyggekrog lässt sich wohl am besten mit „Kuschelecke“ übersetzen. Weißt Du noch, wie Du damals als Kind Kissenburgen gebaut und darin dann Stunden verbracht hast? Damals, als Du noch Spielhäuser toll fandest, im Garten gezeltet hast und unter der Decke die Köpfe zusammengesteckt wurden?

Dieses behütete, geborgene und rundum gemütliche Gefühl sollte Dein Hyggekrog Dir auch jetzt noch geben können. Oder zumindest die erwachsene Version davon. Lauschig, kuschelig, mit allem Wichtigen in Reichweite.

Für Balkon oder Garten bieten sich Schwebesessel an, die es übrigens auch in größeren Größen gibt – also eine moderne Alternative zur Hollywood-Schaukel. Für das Wohnzimmer Sessel, Sitzsack oder eine spezielle Ecke auf der Couch. Um Deinem Hyggekrog das gewisse Etwas zu verleihen, kannst Du wie in Deiner Kindheit zu einem Himmel greifen. Eine leichte Stoffbahn, vielleicht mit einer Lichterkette dahinter, verkleinert den Raum und macht ihn für viele noch kuscheliger.

Hygge am Esstisch

Genießen, etwas Besonderes essen, gemeinsam kochen, am Esstisch zusammensitzen und hin und wieder etwas naschen, ohne zu merken wie die Zeit verfliegt – das ist geselliges hyggelig sein in Reinform. Dazu benötigst Du aber natürlich auch die passende Basis in Form eines großen Esstischs.

Hier wäre wiederum ein Holztisch ideal, da das Material natürlich ist. Vielleicht mit einer Platte aus Altholz, die gleich noch eine Geschichte erzählt. Da aber nun einmal nicht jeder Platz für einen drei Meter langen Tisch, die zugehörigen Stühle, Bänke oder ein Dining-Sofa hat, kannst Du hier etwas kreativ werden.

Eine große Planke im gewünschten Maß und ein paar Klappböcke lassen sich schnell zum Esstisch aufbauen und verschwinden ebenso schnell wieder platzsparend. Die Planke kannst Du sogar als dekorativen Holzhintergrund verwenden, beispielsweise in der Pflanzenecke. Eine weitere Alternative wären Esstische mit ausziehbarer oder ausklappbarer Tischplatte.

Hygge in der Küche

 

Hygge geht durch den Magen. Klingt komisch, ist aber wahrscheinlich jedem von uns bestens vertraut. Oder hast Du Dich noch nie mit einem Glas Wein belohnt oder getröstet, wenn der Tag mal wieder besonders anstrengend war? Jeder, der sich ein Stück Schokolade gönnt oder ein Festmahl in geselliger Runde genießt, weiß, wie gut es tut, den Gaumen, sich selbst und andere zu verwöhnen.

Nicht umsonst hat sich Weil Speis und Trank in dieser Welt

doch Leib und Seel‘ zusammenhält.“ von Hinrich Hinsch zu einem weitverbreiteten Sprichwort entwickelt. Wenn auch in der abgewandelten und weniger poetischen Form Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. 2, 3

Also, ab an die Kochtöpfe. Und zwar am besten zusammen, denn das gemeinsame Kochen kann bereits zu hyggeligen Momenten führen. Zudem kann es ja auch bei der Zubereitung schon schmecken. Ganz besonders deftig, möglichst umständlich und aufwendig muss es nicht zugehen und Du benötigst auch keine fünf Gänge für den Hygge Effekt. 

Hygge im Sommer

Sommer in Dänemark ist für das Verständnis hierzulande nicht übermäßig sommerlich und Hygge scheint ohnehin eher für den Winter oder zumindest für raues Wetter gedacht zu sein. Das lassen zumindest Beschreibungen wie besinnlich, wohlig und kuschelig erahnen.

Aber hyggelige Momente sind durchaus auch im Frühjahr und Sommer möglich. Dafür musst Du nicht die Klimaanlage auf Hochtouren laufen lassen, wohl aber die Wohnung verlassen. Zumindest hin und wieder.

Hygge-Ideen für den Sommer wären zum Beispiel:

  • Picknicks: Ob im Garten, Park oder auf dem Balkon – frische Luft und Leckereien sind eine tolle Kombination. Am schönsten ist das Picknick als Belohnung nach einem Spaziergang, einer Wanderung oder Radtour.
  • Wanderungen und Spaziergänge: Erkunde doch einfach mal Deine Gegend oder ein Ausflugsgebiet, fernab von den überlaufenen Pfaden oder plane einen kleinen Trip in den Wald. Hier lässt sich die sommerliche Hitze meist deutlich besser aushalten als am Strand. Dazwischen gibt es ein liebevoll vorbereitetes Picknick, danach einen Sprung in den See und am Abend noch ein kleines gemeinsames Grillfest oder Gespräche am Lagerfeuer.  
  • Fototouren: Wenn Du etwas Hilfe beim hyggelig sein und dem Entdecken der Natur benötigst, zück die Kamera. Die Suche nach tollen Motiven und das Ausprobieren von Zoom und neuen Perspektiven lenkt vom Alltagsstress ab, lässt alles andere vergessen und Dich im Hier und Jetzt ankommen. Vor allem, wenn Du alleine unterwegs bist, ist die Kamera also ein tolles Hilfsmittel. Mit Freunden und Familie kannst Du wiederum schöne Schnappschüsse zur Erinnerung und für Dein Hygge Moodboard machen.  
  • Gartenarbeit: Nein, damit ist nicht das nervige Unkrautjäten gemeint oder schwere Umbauarbeiten. Und Du benötigst dafür noch nicht einmal einen Garten. An der frischen Luft mit Erde und Pflanzen zu arbeiten ist aber schlichtweg beruhigend und hilft dabei, zu entspannen und in diesem Augenblick anzukommen. Leg Dir hübsche Balkonkästen zu und bepflanze diese nach Deinen Vorstellungen. Setze Jungpflanzen ein oder gestalte eine neue Dekoration für Dein Fleckchen Natur.

Grillen: Zirpenden Grillen darfst Du natürlich lauschen, gemeint ist hier aber das Grillfest, Barbecue oder Braai, wie es in Namibia und Südafrika heißt. Auch das kann sehr hyggelig sein, wenn Du mit guten Freunden Köstlichkeiten aufs Rost bringst und im Anschluss noch gemütlich plauschend um die verklimmende Glut oder ein Lagerfeuer sitzt.

Herbst und Winter: Hygge in den kalten Jahreszeiten

Draußen ist es trist und grau? Perfektes Hygge-Wetter! Wie Du es Dir drinnen hyggelig machen kannst, weißt Du ja bereits. Richte Dir eine Oase ein und kuschel was das Zeug hält. Kerzen, Decken, Tee oder heiße Schokolade gehören natürlich ebenfalls dazu. Im Winter darf es dann auch mal ein Glühwein sein.

Richtig wärmend und hyggelig wirkt dieser übrigens, wenn Du zuvor einen Winterspaziergang einlegst oder ihn beim Wintergrillen genießt. Bedenke im Herbst und Winter, dass Hygge vor allem im Kontrast zum Dauerregen und Schneetreiben eine Wohltat ist.

Zieh Dich also warm an und nimm es mit der widrigen Witterung auf, bevor Du Dich zuhause ganz gemütlich der Selbstfürsorge widmest. Dazu empfehlen wir, auch mal etwas Neues auszuprobieren und Dich auf Deine Kindheit zu besinnen. Esskastanien rösten, Schneeballschlachten austragen, durch Pfützen springen – mach, wonach Dir der Sinn steht und dann mach es Dir drinnen hyggelig.

Deine Vorteile durch Hygge

Hygge ist schwierig zu beschreiben und für viele zumindest anfangs auch schwer zu erleben. Wenn Du dem Lebensgefühl aber eine Chance und etwas Zeit gibst, kannst Du einige Vorteile daraus ziehen.

Hygge gegen Stress

Von A nach B hetzen, tausend Sachen unter einen Hut bringen und dabei immer erreichbar sein – das nagt an der Substanz. Der Dauerstress kann den Schlaf stören, Krankheiten begünstigen, reduziert Kreativität und Effizienz. Regelmäßige und vor allem schöne Auszeiten geben Dir die Möglichkeit, Dein Leben für den Moment zu entschleunigen und den Stress auch einmal hinter Dir zu lassen. Du kannst dabei Deine Batterien aufladen und wieder neue Kraft tanken.

Dafür benötigst Du keine zwei Wochen Urlaub. Der hyggelige Feierabend reicht aus.  

Hygge macht glücklich

Meik Wiking, der Autor des Bestsellers Hygge – Ein Lebensgefühl, das einfach glücklich macht, ist ein Glücksforscher. In Hygge sieht er einen Schlüssel dazu, zufriedener und glücklicher zu sein. 4 Du benötigst dafür keine teuren Designerstücke oder mehrgängige Luxusmenüs. Nichts muss perfekt sein. Stattdessen kannst Du Dich – Hygge sei Dank – auf diesen Moment einlassen und Dich dabei einfach wohlfühlen. Wenn es zu diesem Augenblick noch ein Stück Schokolade gibt oder Du ihn mit lieben Menschen verbringen kannst, umso besser.

Effizienter durch Hygge?

Hast Du schon einmal versucht, völlig erschöpft ganz besonders effizient zu arbeiten? Das ist wahrscheinlich öfter der Fall als Du denkst. Wenn Du vor Energie nur so sprudelst, ausgeruht und zufrieden bist, geht vieles leichter von der Hand. Hygge kann Dir dabei helfen, diesen Zustand zu erreichen und dadurch auch effizienter zu werden.

Wirf dazu mal einen Blick auf die Dänen. Viele haben hier bereits um 17 Uhr Feierabend. Einige Eltern sogar schon um 16 Uhr. Geschafft wird trotzdem so einiges. Anstatt Überstunden zu schieben und ständig erreichbar zu sein, wird also scheinbar mehr in den regulären Arbeitszeiten erledigt. Eine höhere Effizienz lässt sich hier also zumindest vermuten.

Verbunden durch hyggelige Momente

Denk an Deine besten Freunde und Deine Familie und jetzt an die schönsten Erinnerungen mit ihnen. War das ein Gespräch über den kräftezehrenden Alltag oder vielleicht ein toller Abend, an dem ihr zwischen Reden, Trinken und Essen die Zeit vergessen habt? Ein schnelles Verabschieden zwischen Tür und Angel oder ein gemeinsames Erlebnis?

Zusammen hyggelig zu sein verbindet. Ob Du dafür zuhause ein großes Essen veranstaltest, einen Filmabend planst oder ihr durch die Natur streift – erschaffe Erinnerungen, die Du gerne an Dein Hygge Moodboard bringst. Das ist für Freundschaften ebenso wichtig wie für Partnerschaft und die Familienbande.

Hygge lernen

Wollpullover und die passenden Socken anziehen, Musik anschalten und ein Buch in die Hand nehmen – und dafür das Handy AUSSCHALTEN?! Es mag einfach klingen aber für viele Menschen ist vor allem der letzte Punkt eine wahre Herausforderung. Außerdem ist die To do Liste noch längst nicht abgearbeitet und jetzt sollst Du trotzdem die Füße hochlegen?

Ja, sollst Du. Auch wenn es schwerfällt und vielleicht etwas Gewöhnung erfordert.

Fang klein an, wenn Du denkst, dass Dich hyggelige Momente langweilen oder Du schon rein aus Gewohnheit alle fünf Minuten einen Blick auf Dein Smartphone wirfst und probier das dänische Lebensgefühl erst einmal für eine halbe Stunde aus.

Bequem anziehen und hinsetzen, eine Kerze anzünden, einen Kaffee trinken und vielleicht in einem Buch oder Magazin schmökern – und dabei natürlich nicht telefonisch erreichbar sein. Das schafft jeder mit ein wenig Übung. Wenn Dir das gut gelingt, kannst Du die hyggelige Auszeit verlängern und variieren.  

Hygge – Fazit

Das dänische Lebensgefühl Hygge bietet Dir einen tollen Tausch: Gemütlichkeit für mehr glückliche Momente, Effizienz und Verbundenheit. Vom Erzeugen des Wohlfühlraums über den kulinarischen Genuss bis hin zu Unternehmungen mit Freunden und Familie kannst Du hyggelige Augenblicke das ganze Jahr über in Dein Leben einbauen und dabei achtsamer und zufriedener werden.

Gönn Dir am besten jetzt gleich einen hyggeligen Moment.

Wissenschaftliche Quellen

1 The University of Chicago, Division of Social Sciences, What is
“hygge?” A Study in Scandinavia: Q&A with the PhD Candidate Janet
Connor
Janet Connor

2 Langenscheidt, Hygge

Langenscheidt

3 Wiking, Meik, Hygge – Ein Lebensgefühl das einfach glücklich macht,
Bastei Lübbe, 2016

4 Marie Tourell Søderbergs The Danish Art of Happiness, Michael
Joseph Verlag, 2016

5 Lousia Thomsen Brits, Die dänische Art, glücklich zu leben, Mosaik
Verlag, 2017

6 Danmarkskanon

Denmakskanon

7 PBS, Is the secret of happiness contained in this Danish word?, 2015

PBS

8 OECD Data, Denmark

OECD Data

9 Austrian Cooperative Research

ACR

10 hygge Magazin

hygge Magazin

11 Christoph Gutknecht: Von Treppenwitz bis Sauregurkenzeit. Die
verrücktesten Wörter im Deutschen. Verlag C.H. Beck oHG, München
2008, Seite 183

12 Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a.
(Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage.
Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, Seite 496

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