Aloe vera – Wüstenlilie und Heilpflanze

Sie ist ein Kind der Sonne und des Lichts. Wo es diese Dinge im Überfluss gibt, da zieht es auch die Aloe vera hin. Obwohl die Pflanze mit ihren stacheligen Blättern eher an einen Kaktus erinnert, war sie in der biologischen Nomenklatur doch zunächst bei den Liliengewächsen beheimatet.

Deshalb und aufgrund ihrer Vorliebe für ein trockenes und heißes Klima erhielt die Aloe vera wohl auch den poetischen Beinamen Wüstenlilie. Heute zählt man die Aloe vera zu der Gattung der Aloe, die zu der Ordnung der Spargelartigen gehört. Neben dem Namen-Allerlei sind es jedoch besonders ihre pharmakologischen Eigenschaften, die sie zu einem wertvollen und anerkannten Heilgewächs machen.

Die Herkunft der Aloe vera Pflanze

Heutzutage findet man die Aloe vera in den meisten Ländern der Welt. Dort, wo das Klima nicht ganz ihren Vorstellungen von wohliger Wärme entspricht, nimmt sie mit großzügigen Kübeln vorlieb; jedoch nur, wenn für diese bei einer Temperatur von 10° Celsius und weniger ein warmes Plätzchen im Haus reserviert ist.

Doch wo genau liegen nun die ursprünglichen Wurzeln der Aloe vera?

Wo kommt die Aloe vera Pflanze her?

Ganz einig sind sich die Experten bei der Frage nach der Herkunft der Aloe vera nicht. Es wird vermutet, dass die echte Aloe ihren Ursprung im afrikanischen Sudan hat. Gleichzeitig könnte aber auch die arabische Halbinsel die Wiege der Aloe vera beherbergen.

Wie auch immer, ob Afrika oder die arabische Halbinsel – eines ist auf jeden Fall sicher: Dass sich die Kunde ihrer besonderen – und nach vielen Erfahrungen auch heilender – Eigenschaften rasch nahezu auf der ganzen Welt verbreitete.

Wofür wurde Aloe vera früher verwendet?

Schon im zweiten und dritten Jahrtausend v. Chr. soll Aloe vera unter anderem in Indien als Räuchermittel und in der Gesundheitslehre bekannt gewesen sein. Für einen frischeren Atem, so heißt es, soll das duftende Holz der Aloe-Pflanzen schon von den alten Griechen und Römern der Antike gekaut worden sein.

Auch die alten Ägypter wussten um die besonderen Eigenschaften der Aloe vera und setzten das Gel, das sie aus der Heilpflanze gewannen, zu kosmetischen und medizinischen Zwecken ein. Anhänger der indischen Ayurveda-Medizin versprachen und versprechen sich von der Wüstenlilie verjüngende Effekte.

Außerdem wird in ihr eine der ganz wenigen Pflanzen vermutet, die in der Lage sein soll, die drei Doshas (Pitta, Kapha und Vata), die nach ayurvedischer Lehre für die Regulation sämtlicher Körperfunktionen verantwortlich sind, wieder in Balance zu bringen. Eine extrem wertvolle Eigenschaft, da das Ungleichgewicht dieser biophysiologischen Kräfte die Entstehung von Krankheiten begünstigen soll.

Wie kam die Aloe vera nach Europa?

Von 1095 bis 1291 wüteten die Kreuzritter im Nahen Osten. Gleichzeitig herrschte aber auch ein florierender Handel zwischen den Europäern und den Arabern. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Heil- und Nutzpflanze Aloe vera ihren Weg nach Europa fand.

Schon bald setzten sich ihre bemerkenswerten Eigenschaften durch und man begann sie zu kultivieren, zum Beispiel in Klöstern. Im 12. Jahrhundert wurde die Aloe vera das erste Mal in deutschen Arzneibüchern genannt. Und sogar ins Bier schaffte es die heilende Wunderpflanze. Ihr bitterer Geschmack soll wie geschaffen gewesen sein, um als eine Art Hopfenersatz zu fungieren.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Aloe vera und ihre Wirkung

Aufgrund der vielen Möglichkeiten und positiven Eigenschaften die sie bietet und in sich zu vereinen scheint, ist ihre Zusammensetzung immer wieder Gegenstand zahlreicher Untersuchungen durch Pharmazeuten, Biologen und Ernährungsexperten. Doch was steckt in der Pflanze mit den stacheligen Blättern, die für viele ein wahres Wundergewächs darstellt?

Vitamine: Zahlreich vorhanden in der Aloe vera

Enorm viele Bestandteile, ihre Zahl soll ungefähr bei 160 bis 200 Stück liegen, zeichnen die Aloe vera aus. Darunter sind etliche Vitamine, wie zum Beispiel Vitamin A und B (B1, B2, B6, B12) sowie Vitamin C und E.

Vitamin A ist unter anderem für die Aufrechterhaltung des Sehvermögens und der normalen Funktion des Immunsystems im Körper zuständig. Vitamin B1, B2, B6 und B12, so wird es angenommen, sind für die Gesunderhaltung von Zähnen, Haaren, Haut und Nägeln zuständig.

Vitamin C trägt unter anderem dazu bei, sich positiv auf die Funktion des Immunsystems auszuwirken und den Energiestoffwechsel zu unterstützen. Als eifriger Jäger macht das Vitamin E den freien Radikalen den Garaus.

7 von 8 essentiellen Aminosäuren enthalten in Aloe vera

Viele der Bausteine, die unser Körper für ein harmonisches Funktionieren benötigt, können wir nicht aus eigener Kraft herstellen. Diese müssen wir mithilfe unserer Nahrung zu uns nehmen. Dazu gehören unter anderem essentielle, also lebensnotwendige Aminosäuren, die zum einen elementare Komponenten der Proteine darstellen und zum anderen bei Stoffwechselprozessen eine wichtige Rolle spielen.

Laut Analysen verfügt die Aloe vera über sieben der acht essentiellen Aminosäuren. Zu ihnen gehören zum Beispiel Valin, Lysin sowie Isoleucin. Aminosäuren sind an diversen Prozessen im Körper beteiligt – dazu gehören der Schutz der Muskeln, die Bildung von Botenstoffen, die Stärkung des Immunsystems und vieles mehr.

Enzyme im Aloe vera Gel helfen bei Verdauung und Aufnahme von Zucker

Amylase, Cellulase, Carboxypeptidase oder auch Peroxidase: Ihre Namen gehen einem schwer von der Zunge, aber doch entscheiden sie in hohem Maße über unser Wohl- oder eben auch Unwohlsein. Die Rede ist von Enzymen, die in unserem Körper eine Reihe biochemischer Prozesse anschieben sollen, Stoffe umsetzen und aufgenommene Nahrung in unterschiedliche Bausteine wie Amino- und Fettsäuren oder Zuckermoleküle aufspalten.

Die oben genannten Enzyme, die neben vier weiteren Enzymen in der Aloe vera enthalten sind, unterstützen in erster Linie die Verdauung und helfen bei der Aufnahme von Zucker. Gleichzeitig wird einigen dieser Enzyme die Fähigkeit nachgesagt, Umweltgifte, die sich im Körper befinden, zu eliminieren.

Monosaccharide und Polysaccharide der Aloe vera schützen den Darm und spenden dem Gewebe Feuchtigkeit

Kohlenhydrate, die neben Fetten und Proteinen für die Energiegewinnung verantwortlich sind, ermöglichen lebensnotwendige Vorgänge im Körper sowie die Bildung von Körpersubstanzen. Kohlenhydrate, auch Saccharide genannt, umfassen sämtliche Zucker- und Stärkearten.

Einfach gesagt stellen Monosaccharide – oder auch Einfachzucker – Bausteine von Kohlenhydraten dar. Zu der Gruppe der Monosaccharide zählen Traubenzucker (Glukose), Fruchtzucker (Fruktose) und ein Bestandteil des Milchzuckers. Monosaccharide sind leicht zu verdauen und müssen vom Körper nicht abgebaut werden.

Zu den Polysacchariden – auch Mehrfachzucker – gehören Glykogen, Stärke und Zellulose. Während Glykogen und Stärke verdauliche Polysacchariden sind, ist Zellulose unverdaulich und gehört zu den Ballaststoffen.

Mono- wie Polysaccharide gehören zu den Wirkstoffen der Aloe vera. Neben den bereits genannten Eigenschaften sagt man ihnen unter anderem auch eine entzündungshemmende sowie antibakterielle Wirkung nach. Sie unterstützen die Verdauung, helfen dem Darm, lebensnotwendige Vitalstoffe aufzunehmen und schützen den Darm und somit den gesamten Organismus.

Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium, Kalium & Magnesium sind zahlreich in der Aloe vera Pflanze vorhanden

Mineralstoffe sind anorganische Nährstoffe, die für unseren Gesundheitszustand von entscheidender Bedeutung sind. Mit ihrer Hilfe wird zum Beispiel der Wasserhaushalt geregelt und werden die Funktionen von Muskeln sowie Nerven gesteuert. Gleichzeitig sind sie Teil von Enzymen oder Hormonen und daher auch für viele Stoffwechselprozesse unentbehrlich.

Da sie von unserem Körper nicht selbst hergestellt werden können, müssen wir sie über die Nahrung aufnehmen. Spurenelemente wie etwa Jod, Selen und Zink sind Mineralstoffe, die jedoch in deutlich geringerer Konzentration vorkommen als die sogenannten Mengenelemente wie Calcium, Kalium und Magnesium. Ist das Mineralstoffverhältnis im Körper aus dem Takt, kann auf Dauer die Entstehung schwerwiegender Krankheiten wie Herzinfarkt oder auch Krebs begünstigt werden.

Über die Aloe vera heißt es, dass sie Mineralstoffe und Spurenelemente wie Zink, Calcium, Magnesium enthält und so einen wertvollen Beitrag zur Ernährung leisten kann. Während Zink bei der Wundheilung kostbare Dienste leistet, das Immunsystem unterstützt und den Organismus vor freien Radikalen verteidigt, schützt der Anti-Stress-Mineralstoff Magnesium vor Herz- und Blutgefäßerkrankungen.

Calcium wiederum ist mitverantwortlich für den Aufbau und die Gesunderhaltung von Knochen sowie Zähnen und spielt gleichzeitig auch bei der Blutgerinnung eine wichtige Rolle.

Sekundäre Pflanzenstoffe der Aloe vera und ihre Wirkung

Unter der Bezeichnung sekundäre Pflanzenstoffe versteht man Substanzen unterschiedlichster chemischer Beschaffenheit. Auch in ihren Funktionen können sich sekundäre Pflanzenstoffe erheblich unterscheiden. So zeichnen die sekundären Pflanzenstoffe unter anderem für die Farbe, den Geruch und den Geschmack der Pflanze verantwortlich. Daneben erfüllen sie noch weitere Funktionen, z. B. dienen sie dazu, eine erfolgreiche Abwehr gegenüber hungrigen Fressfeinden zu bewerkstelligen.

Sekundäre Pflanzenstoffe sollen nach bisherigen Erkenntnissen, einen großen Einfluss auf die unterschiedlichen Stoffwechselprozesse im Körper haben. Sie können möglicherweise vor einigen Krebsarten schützen und zu einer Absenkung des Blutdrucks führen. Die Aloe vera enthält viele dieser sekundären Pflanzenstoffe, so zum Beispiel Tannine. Diese Gerbstoffe sollen antimikrobiell sowie entzündungshemmend sein.

Weitere sekundäre Pflanzenstoffe sind Anthraglykoside, gewonnen aus der Blattschale der Heilpflanze, die abführend wirken können. Oder auch Lignine, die eine träge Verdauung auf Trab bringen sollen sowie wertvolle Trägerdienste innerhalb der Hautschichten leisten. Während die ätherischen Öle überwiegend antibakteriell und entzündungshemmend sind, kann die Salicylsäure, deren Name man von Aspirin-Packungsbeilagen kennt, fiebersenkend und schmerzstillend wirken.

Welche Teile der Aloe vera können verwendet werden?

Von der Pflanze Aloe gibt es wahrscheinlich mehrere Hundert Arten. Am prominentesten ist die Aloe vera barbadensis Miller, eine der wohl ältesten Heilpflanzen überhaupt. Sie kann etliche Wochen ohne einen Tropfen Wasser auszukommen.

Das ist möglich, weil ihre fleischigen Blätter in der Lage sind, Unmengen an Wasser zu speichern, mithilfe dessen sie trockene Perioden nahezu unversehrt überstehen kann. Allein an den schrumpfenden Blättern ist der Wassernotstand zu erkennen. Doch sobald es regnet, blühen bzw. plustern sich die Blätter wieder auf.

Dafür ist das Gel im Blattinneren verantwortlich, das aber noch viel mehr kann: Wird die Pflanze durch Tiere oder andere Einflüsse versehrt, ist das Gel in der Lage, die Schnitte oder Wunden einzuschrumpfen und zu versiegeln und somit zu heilen. Kein Wunder also, dass die Blätter der Aloe vera so begehrt sind. Zu den verwendeten Teilen der Aloe vera-Pflanze gehören:

  • die Blätter der Aloe vera
  • der Saft, der aus dem gesamten Blatt hergestellt wird
  • das Mark der Blätter (das Gel)

Welche Verwendungsmöglichkeiten bietet die Aloe vera Pflanze?

Wundersame Kräfte wurden der Aloe vera schon vor Hunderten Jahren zugesprochen. So zum Beispiel die Fähigkeit, zahlreiche Leiden erfolgreich zu behandeln. Und so rieben sich bereits vor Hunderten Jahren japanische Samurai die Körper mit dem Gel der Pflanze ein, um im Kampf unverwundbar zu sein. Indianer nutzten den auf den Körper aufgetragenen Saft, um sich in Sumpfgebieten vor Insekten zu schützen.

Wiederum andere tranken den Saft der Aloe vera und hofften durch ihn ewige Jugend zu erlangen, oder doch zumindest den Alterungsprozess bis auf weiteres zu verzögern. Heute wird Aloe vera unter anderem bei Entzündungen eingesetzt, bei Problemen im Magen-Darm-Bereich wie zum Beispiel bei Verstopfung, aber auch bei Hauterkrankungen, Insektenstichen, Wunden, Verbrennungen und Sonnenbrand sowie Arthrose, Gicht und Rheuma.

  • Aloe vera als Saft bei Verdauungsproblemen
  • Aloe vera als extrahiertes und vielseitig heilsames Gel
  • Die Verwendung von Aloe vera in der Kosmetik
  • Aloe vera für Zuhause – Halten einer eigenen Aloe vera-Pflanze

Der Aloe vera Saft bei Verdauungsproblemen

Verweilen Essensreste zu lange im Darm und blockieren dadurch die Verdauung, ist es nicht mehr weit bis zu einer schmerzhaften Verstopfung. Dieser Zustand kann sich zudem verschlimmern, wenn man auch noch unter Stress steht, zu wenig trinkt oder sich ballaststoffarm ernährt.

In dieser unangenehmen Situation kann der Saft der Aloe vera Abhilfe schaffen. Ihm werden leicht abführende und entschlackende Eigenschaften nachgesagt, die dabei unterstützen können, den Darm zu säubern und krankmachende Ablagerungen zu entfernen.

Einen wahrhaft durchschlagenden Erfolg verspricht hingegen das Aloe vera Trockenextrakt, das aus der äußeren Blattschicht der Pflanze gewonnen wird. Seine Inhaltsstoffe, die sogenannten Anthranoide, lösen im Darm künstliche Entzündungen aus. Aufgrund dieser Entzündungen werden Stoffe gebildet, die wiederum dafür sorgen, dass vermehrt Wasser in den Darm gelangt und auch dort verbleibt.

Dadurch erhöht sich das Volumen, der Stuhl wird weicher und die Muskulatur des Darmes wird angeregt wieder zu arbeiten. Da bei falscher Dosierung mit heftigen Nebenwirkungen wie starken Krämpfen, Wehen und sogar Fehlgeburten gerechnet werden muss, gehören zu den Kontraindikationen unter anderem Schwangerschaft, Stillzeit, akut entzündliche Darmerkrankungen und Kinder, die jünger als zehn Jahre sind.

Wie wird der Aloe vera Saft gewonnen?

Den Saft der Aloe vera-Pflanze findet man zwischen der Rinde der Blätter und dem im Inneren des Blattes liegenden Gel. Schneidet man ein Blatt an und lehnt es senkrecht zum Beispiel gegen eine Wand, ist es relativ einfach, den Saft aufzufangen.

Welche Einsatzmöglichkeiten und Wirkungen bietet der Aloe vera Saft?

“Wahre Schönheit kommt von innen” könnte das Motto vieler Fans des Aloe vera-Saftes lauten. Sie wollen nicht nur äußerlich in den Genuss der zahlreichen positiven Eigenschaften der Wüstenlilie kommen, sondern auch innerlich. Aber was genau kann der Aloe vera-Saft bewirken, der von den Mayas als „Quelle der ewigen Jugend“ gehuldigt wurde:

  • wirkt stärkend und belebend,
  • entsäuert den Körper,
  • entschlackt den Darm,
  • kann einer Mangelversorgung vorbeugen,
  • kann für die Erstversorgung von Schnitten oder Verbrennungen verwendet werden.

Die Aloe vera als Nahrung und Speise

Das Gel der Aloe vera-Pflanze soll nicht nur zum Auftragen auf die Haut geeignet sein. Wer mag, rührt es in seinen Joghurt, sein Müsli oder in ein Getränk. Es kann auch ganz pur gegessen werden, wobei sich sein Eigengeschmack, der leicht zum Bitteren tendiert, in Grenzen hält.

Vorsicht ist allerdings in jedem Fall geboten, wenn Du die Aloe vera Pflanze verspeisen möchtest. Denn es kann zu Verwechslungen mit der Agave americana kommen. Die beiden Pflanzen sehen sich sehr ähnlich, aber die Agaven Sorte ist toxisch und kann, unverarbeitet, zu Vergiftungserscheinungen führen.

Diese äußern sich beispielsweise in Taubheitsgefühl und Reizungen von Haut und Schleimhäuten. Verarbeitet verwendet man den Saft der Agave für den mexikanischen Mezcal oder auch als Zuckerersatu.

Kann man die Aloe vera Pflanze auch essen?

Ja, man kann. Hüten sollte man sich jedoch vor dem gelblichen Sekret unter der Rinde der Blätter. Dieses ist erstens nicht sehr schmackhaft und kann zweitens für Magenschmerzen und Durchfall sorgen. Nachdem also das Blatt abgeschnitten wurde, sollte es kurz unter fließendem Wasser abgewaschen werden. Anschließend wird es großzügig geschält, so dass von der gelblichen Schicht nichts übrig bleibt.

Für das Rezept „Blattsalat mit Aloe vera“ für vier Personen sind folgende Zutaten nötig: 200 g Blattsalat, vier Esslöffel Olivenöl, zwei Esslöffel Balsamico-Essig, ein Teelöffel Senf, ein Esslöffel gehackte Kräuter, eine Grapefruit und natürlich Aloe vera-Fruchtfleisch sowie Salz und Pfeffer.

Zunächst müssen die Blätter des Salats gewaschen, getrocknet und klein gezupft werden. Anschließend wird die Grapefruit geschält und in kleine filetartige Stücke geschnitten. Das Fruchtfleisch der Aloe vera wird, nachdem es in kleine Stücke geteilt wurde, zusammen mit den Filets der Grapefruit und dem Salat dekorativ auf den Tellern drapiert. Nun folgt noch das Dressing: Dafür werden das Öl, der Essig sowie Senf, Salz und Pfeffer nach Belieben miteinander vermischt und mit den Kräutern abgeschmeckt. Abschließend wird der Salat mit der Soße veredelt und serviert.

Das Aloe vera Gel: Wirkt entzündungshemmend und beschleunigt die Wundheilung

Wie wird Aloe vera Gel hergestellt?

Grundsätzlich sollte man für die Gel-Ernte nur Aloe vera-Pflanzen verwenden, die bereits mindestens drei Jahre alt sind. Damit das Gel in optimaler Konzentration gewonnen werden kann, sollte man die Pflanze einige Tage vor der geplanten Ernte nicht gießen.

Um an das Gel der Aloe vera-Pflanze zu kommen, schneidet man zunächst ein Blatt ab und stellt es aufrecht hin. So kann der Saft, der bitter schmeckt und – wenn auch nur minimal – giftig ist, am besten ablaufen. Danach wird das Blatt großzügig geschält und längs halbiert.

Dann wird das Gel zum Beispiel mit einem Löffel aus dem Blattinneren herausgeschält. Am besten verwendet man das Gel sofort nach der Ernte, da es mit zunehmender Verweildauer seine Wirksamkeit verliert.

Gegen welche Beschwerden wird das Aloe vera Gel verwendet?

  • Bei kleineren Verletzungen der Haut sowie bei Sonnenbrand versorgt das Gel die Wunden optimal und schützt den Körper vor Bakterien und Entzündungen. Darüber hinaus soll es auch der Bildung von Narben entgegenwirken.
  • Kälteschäden und leichte Erfrierungen sollen gelindert werden können, wenn die betroffenen Stellen mit einer Mischung aus einem Esslöffel Avocado-Öl und zwei Esslöffeln Aloe vera-Gel mehrere Male am Tag vorsichtig behandelt werden.
  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Akne sollen sich durch die regelmäßige Anwendung des Aloe vera-Gels deutlich verbessern. Außerdem soll das Gel dazu beitragen, Narben zu verhindern bzw. sie erfolgreich abzuschwächen.
  • Schmerzlindernd wirkt das Gel zum Beispiel bei Verbrennungen. Gleichzeitig soll es der Bildung von Infektionen und Narben entgegenwirken.
  • Äußere Infektionskrankheiten wie Herpes oder Herpes genitalis sollen mit dem Gel erfolgreich behandelt werden können.
  • Die Schmerzen bei Arthrose, Arthritis und Gicht sollen mithilfe von Aloe vera-Gel in Kombination mit ein paar Tropfen schwarzem Sesamöl verringert werden können.
  • Bei Rheuma sollten die betroffenen Körperregionen zur Schmerzlinderung mit Gel eingerieben werden. Während eines akuten Schubes haben sich zusätzlich zum Gel kühlende Kompressen als sehr effektiv erwiesen.

Aloe vera zur Beruhigung der Haut bei Neurodermitis

Mithilfe des Gels der Aloe vera sollen bei der Behandlung von Neurodermitis bereits beachtliche Erfolge erzielt worden sein. So konnten die quälenden Symptome wie Juckreiz, Schuppen oder nässende Hautpartien in vielen Fällen nahezu vollständig gelindert werden.

Eine gleichzeitig durchgeführte innerliche, kurmäßige Anwendung mit Trinkgel in einer Menge von bis zu 100 Milliliter pro Tag konnte die Behandlung aufgrund der entschlackenden sowie regenerierenden Wirkung unterstützen und soll so massiv zur Verbesserung beigetragen haben.

Die Aloe vera als optimales Hausmittel gegen Sonnenbrand

“Kühlend” und “entzündungshemmend” sind die wohl hervorstechendsten Eigenschaften des Aloe vera-Gels bei der Behandlung von Sonnenbrand. Die Haut wird zudem dank des Gels mit einer Extraportion Feuchtigkeit versorgt.

Das liegt an der Fähigkeit des Gels, schnell und tief in alle Hautschichten vordringen zu können. Dadurch erreichen die wertvollen Nährstoffe nicht nur die Oberfläche, sondern die gesamte Haut. Gleichzeitig soll es in der Lage sein, der Bildung von Narben entgegenzuwirken.

Aloe vera beschleunigt die Wundheilung

Obwohl die Studienlage in Bezug auf Aloe veras Wirksamkeit als qualitativ gering eingeschätzt wird, sind viele von den überragenden Fähigkeiten der Wüstenlilie überzeugt.

So auch im Bereich der Wundheilung, in dem das Gel der Aloe vera aufgrund einer verblüffend schnellen Hautneubildung bereits viele Menschen überzeugt hat – manches Mal wurde sogar von einer bis zu achtfach schnelleren Wundheilung berichtet.

Aloe vera bei Brandwunden: So wirksam ist die Wüstenlilie

Es lindert die Schmerzen, verschafft der Haut Kühlung und soll gegen drohende Infektionen schützen. Darüber hinaus kann es der gefürchteten Narbenbildung entgegenwirken. Daher verwundert es nicht, dass für viele Experten bei Verbrennungen das Gel der Aloe vera ein Mittel der Wahl darstellt. Es soll aufgrund seiner wertvollen Eigenschaften sogar mittlerweile Einzug in Kliniken für Brandopfer gehalten haben.

Wie kann ich mir mein eigenes Aloe vera-Gel herstellen?

Das eigene Aloe vera-Gel kann ganz einfach hergestellt werden, wenn man sich eine eigene Pflanze besorgt. Da eine Aloe vera-Pflanze aber mindestens drei Jahre alt sein muss, um im Vollbesitz ihrer wertvollen Eigenschaften zu sein und geerntet zu werden, bietet es sich an, eine ältere Pflanze zu kaufen.

Die Anwendung von Aloe vera in der Kosmetik

Auch in der Kosmetik spielt die Aloe vera schon seit geraumer Zeit eine wichtige Rolle. Die Hoffnung auf eine glatte, strahlende Haut und glänzendes, kräftiges Haar lässt viele zu Produkten mit Aloe vera greifen.

Ihre wertvollen und nachgewiesenen Inhaltsstoffe sind schließlich Verheißung pur: Sie sollen neben vielen anderen glücklich stimmenden Eigenschaften für eine beschleunigte Zellerneuerung, eine Extraportion Kollagen und Feuchtigkeit sowie für die Entschleunigung des Alterungsprozesses sorgen.

  • Aloe vera-Cremes spenden viel Feuchtigkeit und machen die Haut streichelzart. Das gilt für Gesichts-, Körper- und Handcremes. Sie alle können übrigens ganz einfach selbst hergestellt werden. Dafür braucht man nur Aloe vera-Gel, Olivenöl, Bio-H-Milch sowie einige Tropfen ätherisches Öl.
  • Aloe vera-Masken und Gele für das Gesicht – Sie reinigen empfindliche sowie unreine Haut und spenden gerade trockener Haut viel Feuchtigkeit.
  • Aloe vera-Spray besteht aus Aloe vera-Gel in sehr hoher Konzentration, das dank seiner Konsistenz leicht aufzutragen ist. Es glättet und revitalisiert die Haut. Aufgrund seines kühlenden Effekts ist es besonders bei Sonnenbrand und gereizter Haut von hohem Wert.
  • Aloe vera-Öl – Es wirkt entzündungshemmend hat sich besonders bei spröder und trockener Haut bewährt.
  • Aloe vera-Shampoo – Je höher der Gel-Anteil im Shampoo ist, desto besser fällt das Ergebnis aus. Aloe vera-Shampoo lindert quälenden Juckreiz zum Beispiel bei empfindlicher Kopfhaut aufgrund von Neurodermitis oder Schuppenflechte. Es regeneriert die Kopfhaut und hat sich auch bei der Behandlung fettiger Haare bewährt.
  • Aloe vera hilft aufgrund ihrer antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung erfolgreich gegen Pickel, ohne die Haut zu stressen.
  • Aloe vera-Lotions mit Gel für den Körper optimieren nachhaltig den Feuchtigkeitshaushalt der Haut.

Worauf ist beim Kauf von Produkten zu achten, in denen Aloe vera enthalten ist?

Da sich unter der Rinde des Aloe vera-Blattes das gelbliche Sekret mit dem Aloin befindet, sollte beim Kauf von Aloe vera-Produkten darauf geachtet werden, dass es keine Bestandteile der Haut oder der Blattrinde beinhaltet.

Zu erkennen ist das unter anderem an dem Hinweis „Whole Leaf Aloe vera“, was so viel bedeutet wie „Aus dem ganzen Blatt der Aloe vera“. Beim Filtern dieser Produkte werden aber nicht nur die giftigen Hautteile entfernt, sondern auch Teile das wirksamen Gels. Das kann die Wirksamkeit des Produkts unter Umständen empfindlich schmälern.

Welche Qualität müssen die gekauften Produkte aufweisen?

“An meine Haut lasse ich nur Wasser und Bio” sollte man meinen. Daher ist es wichtig, darauf zu achten, wo die verwendeten Zutaten der Aloe-Produkte herkommen und wie sie verarbeitet wurden.

  • Unbedingt auf den Hinweis „Bio“ achten. Auch wenn die Aloe vera aufgrund ihrer Bitterstoffe nicht anfällig für Schädlinge ist und daher im Allgemeinen nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wird, deutet der Hinweis “Bio“ auf einen nachhaltigen Anbau und eine achtsame Bearbeitung hin.
  • Direktsaft statt Konzentrat – wie es grundsätzlich bei Säften üblich ist sind die Direktsäfte hochwertiger als ein Konzentrat.
  • Handgeschält – Optimalerweise sollten die verwendeten Blätter handgeschält sein. So kann sich der Verbraucher relativ sicher sein, dass alle unverträglichen Teile entfernt wurden.

Wie sollten die Produkte verarbeitet sein?

Da die Wirkung der Aloe vera bereits nach etwa sechs Stunden deutlich nachlässt, ist es extrem wichtig, dass die Blätter sofort nach der Ernte weiterverarbeitet werden. Dabei kommt es dann auf die richtige Stabilisierung an, um die kostbaren Inhaltsstoffe der Blätter nicht zu zerstören.

Wie hoch sollte der Aloe vera Gehalt in den Produkten sein?

Um in den Genuss der heilenden Wirkungen der Aloe vera zu kommen, sollte ihr Anteil möglichst hoch sein.

Welchen Hinweis gibt die Zutatenliste?

Mithilfe der Zutatenliste kann man sich ein Bild über die Qualität des Aloe vera-Produktes machen. Wichtig ist, dass an erster Stelle entweder Aloe vera oder Aloe barbadensis Miller steht. Denn nur die echte Aloe vera verfügt über die gewünschten Heilwirkungen.

Gibt es Gütesiegel, die bei der Kaufentscheidung helfen können?

Das IASC-Siegel ist eine Auszeichnung des International Aloe Science Council, das unter anderem aus Aloe vera-Farmern, Herstellern von Fertigprodukten, Ärzten und Wissenschaftlern besteht. Leider gibt es auch in der Aloe vera-Branche Hersteller, die sich das Siegel einfach selbst verleihen. Derlei Schummeleien können jedoch leicht auf der Website www.iasc.org entlarvt werden.

Welche Produkte werden noch mit Aloe vera hergestellt?

Es gibt mittlerweile eine Reihe an Produkten, die mit dem Inhaltsstoff Aloe vera werben. Dabei muss beachtet werden, wie hoch sein Anteil ist. Meist ist er so gering, dass sich keine heilende Wirkung einstellen kann. Daher kann man sich berechtigterweise fragen, was es eigentlich bedeutet, wenn Kissen oder Matratzen mit Aloe vera ausgestattet sind?

  • Aloe vera-Kopfkissen – Das Aloe vera ist in diesem Fall in die Bezüge eingearbeitet. Tests haben ergeben, dass die antibakterielle Wirkung der Wüstenlilie die Hautfeuchtigkeit des Schlafenden erhöhen konnte. Gleichzeitig sollen die entzündungshemmenden Eigenschaften der Aloe vera die Haut langfristig geschmeidiger machen und straffen.
  • Aloe vera-Matratze – Hier gilt das gleiche, wie bei den Kissenbezügen. Das Problem ist jedoch, dass die positiven Eigenschaften der Aloe vera den Schlafenden nur erreichen, wenn kein Stoff zwischen ihm und der Matratze ist. Das bedeutet, dass er nackt schlafen müsste, wenn er in den Genuss der positiven Wirkungen der Aloe vera kommen möchte.
  • Aloe vera-Lippenbalsam – Aufgrund der feuchtigkeitspendenden Eigenschaften kann der Aloe vera-Lippenbalsam eine wertvolle Pflege für die Lippen sein. Da sich dort nur wenige Talgdrüsen befinden, neigt die Haut unter Umständen zu Rissen und zeigt sich schnell spröde. Aufgrund der antibakteriellen Wirkung der Aloe vera soll der Lippenbalsam sogar vor Herpes schützen.
  • Aloe vera-Seife – Nach dem Waschen mit Aloe vera-Seife soll sich die Haut aufgrund der feuchtigkeitspendenden Eigenschaften viel weicher und nicht so stumpf anfühlen, wie es bei herkömmlicher Seife häufig der Fall ist. Dank der antibakteriellen Wirkung soll die Haut gründlich, aber doch schonend gereinigt werden können.
  • Aloe vera-Zahncreme (Zahnpasta) – Zahncreme mit Aloe vera soll aufgrund der antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften die Mundgesundheit verbessern.

Können bei der Verwendung von Aloe vera Nebenwirkungen auftreten?

Ja, Nebenwirkungen sind durch Aloe vera möglich. In den meisten Fällen resultieren sie jedoch aus einer falschen Anwendung. Wird zum Beispiel aus Versehen das gelbliche Sekret verzehrt, das direkt unter der Blattrinde liegt und den Bitterstoff Aloin enthält, ist mit Störungen im Magen und/oder Darm zu rechnen.

Daher dürfen in Aloe vera-Produkten, die für den Verzehr gedacht sind, auch keine Aloine enthalten sein.

Darüber hinaus gibt es die sogenannten Aloe vera-Nebenwirkungen. Sie betreffen häufig Menschen, die sich in einem mäßig bis schlechten Allgemeinzustand befinden. So kann es kommen, dass sie besonders empfindlich auf die kraftvollen Nährstoffe der Aloe vera reagieren, deren geballte Power ihren Organismus zunächst überfordert. Oft muss in einer solchen Situation zunächst zurückgerudert werden, um sich dann in deutlich kleineren Schritten der Wirksamkeit von Aloe vera zu nähern.

So halten Sie sich ihre Aloe vera als Zimmerpflanze und auf dem Balkon

Wer eine echte Aloe vera sein Eigen nennt, weiß ganz genau, wie sein Aloe vera-Gel entstanden ist, ob belastende Zusatzstoffe hinzugefügt wurden und wie rein das verwendete Produkt ist. Ein großer Vorteil, da die unfassbar große Zahl an Aloe vera-Produkten Verbraucher eher verunsichert als informiert zurücklässt.

Welche Arten der Aloe vera Pflanze gibt es und was ist eine echte Aloe vera Pflanze?

Es heißt, dass sich die Anzahl der Aloe-Arten auf mittlerweile rund 500 beläuft. Doch es gibt nur eine echte Aloe vera. Ihr Name lautet Aloe vera barbadensis und nur sie ist mit den zahlreichen heilenden Eigenschaften ausgestattet. Man erkennt sie an den glatten, spitz zulaufenden Blättern mit den rund zwei Millimeter langen Dornen oder Zähnen.

Wie pflegt man eine Aloe vera richtig?

Die Aloe vera ist, so heißt es, die Lieblingspflanze all derer, die bisher noch jede Zimmer- oder Balkonpflanze kleingekriegt haben. Denn sie ist herrlich unkompliziert und ohne viel Pflegeaufwand rundum zufrieden. Das Einzige, was sie nicht gutheißt, ist eine Temperatur im einstelligen Bereich.

  • Daher das Wichtigste vorweg: Die Aloe vera ist nicht winterhart. Ab 10° Celsius gehört die Wüstenlilie ins Haus.
  • Sie liebt ein helles, möglichst gleichmäßig warmes Plätzchen, optimalerweise Südlage.
  • Dank ihres beeindruckenden Wasserspeichers in den Blättern verzeiht sie Unachtsamkeiten, was die Wasserversorgung betrifft. Dennoch sollte man sie in der heißen Jahreszeit nicht zu lange darben lassen. Ansonsten verliert die Wüstenlilie ihr herrlich sattes Grün. Ist ihre Pflanzenerde trocken, wird es Zeit für etwas Wasser.
  • Staunässe ist absolut tabu, zu viel Wasser ebenso. Dass man es zu gut mit ihr meinte, lässt sich an den bräunlich verfärbten Blattspitzen der Wüstenlilie erkennen.
  • Nicht die Blätter begießen, sondern das Wasser auf der Pflanzenerde verteilen.

Ab wann kann ich meine Aloe vera ernten?

Um in den vollen Genuss der positiven Eigenschaften einer Aloe vera zu kommen, sollten die Blätter nicht vor dem dritten Lebensjahr der Pflanze geerntet werden.

Quellen:

Rehner, G.; Daniel, H.: Biochemie der Ernährung. 2. Überarbeitete und erweiterte Auflage, Spektrum Akademischer Verlag. Heidelberg, Berlin, 2002
https://www.aloe-medical-group.com/
Jean B Delbé , Peter Billigmann: Aloe Vera Leitfaden: Gesund werden – Gesund bleiben. M+M Verlag, Juli 2004
Oppermann, Jutta; Krenz, Michaela: Aloe vera – Was die Pflanze wirklich kann. Lebensbaum Verlag, Januar 2004
https://heilpraktiker.de/naturheilkunde/echte-aloe-aloe-vera